!!! Unbedingt vormerken !!!

Mantrailertreffen 2011 in Siegburg
Freitag 30.09. bis Montag 03.10.

-- Schwerpunkt Einsatz und Prüfung -- 

Wie bereits in den vergangenen Jahren ist unser Rettunbgshundezug Gastgeber eines Mantrailertreffens von Rettungshundeführeren aus ganz Deutschland, welches in und um Siegburg abgehalten wird. An insgesamt 4 Tagen steht erneut das Mantrailing im Zentrum unserer Aufmerksamkeit. Schwerpunkte sind die Themenfelder "Einsatz und Prüfung", zu denen wir uns auch einiges werden einfallen lassen. Natürlich sind auch Teams die noch ganz am Anfang ihrer Ausbildung stehen herzlich willkommen. Auch für diese Teams haben wir wieder ein reichhaltiges Programm im Angebot. 

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 Teilnehmende Staffeln Oktober 2011 (wird laufend aktualisiert)

 

Vermisstensuche in Köln

Sonntag kurz vor 8 Uhr klingelt bei ASB-Einsatzleiter Fred Schmahl das Handy. „Vermisste Person in Köln Nippes“ lautet das Einsatzstichwort, das er von der Leitstelle erhält. Angefordert werden die Mantrailer des ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V.

Streng nach Einsatzplan erfolgt die Alarmierung und Aktivierung der einzelnen Staffelmitglieder. Keine halbe Stunde später befinden sich 15 Hundeführer mit ihren Rettungshunden auf dem Weg zum Bereitstellungsraum am Nippeser Tälchen um den Ernstfall zu proben. Mit dem Eintreffen der ersten Teams am Treffpunkt beginnen sogleich die Arbeiten. Nach den vorliegenden Informationen handelt es sich bei der Vermissten um eine Frau mittleren Alters, die nach einem heftigen Streit mit ihrer Freundin zu Fuß verschwunden ist. Das Auto der gesuchten Frau wurde verlassen auf einem nahe gelegenen Parkplatz aufgefunden.

Mit großer Routine beginnt ein speziell geschultes Staffelmitglied mit der Sicherung von Geruchsspuren aus dem Kraftfahrzeug der Vermissten. Die dort gewonnenen Geruchsträger werden vervielfältigt, geruchsdicht verpackt und sorgfältig zwischengelagert. Parallel erfolgt das Briefing der inzwischen vollzählig eingetroffenen Staffelmitglieder, denen Fred Schmahl die Lage erläutert und sie in Suchteams einteilt. Schon kurze Zeit später ist das erste Team, bestehend aus einem Hund, dessen Hundeführer, einem Suchhelfer und einer Sicherungsperson, startklar. Der erste Mantrailer-Hund wird am Punkt der letzten Sichtung auf die Spur der Vermissten angesetzt und nimmt die Spur auf.

Der Einstieg zu einer kniffeligen Einsatzübung ist geschafft. Die Rettungshundestaffel des ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V. ist angetreten, um den Ernstfall zu simulieren. Staffelleiter Oliver Muth kommt an diesem Tag die Rolle des Beobachters zu. Gemeinsam mit einer Ausbilderin wurde die Übung von langer Hand geplant und akribisch vorbereitet. Nun hängt der Erfolg von der Nase der Hunde, vom Geschick der Hundeführer und von den taktischen Entscheidungen des Einsatzleiters ab.

„Solche Übungen sind extrem wichtig, um unsere Abläufe im Einsatz zu optimieren. Jeder Einsatz verläuft anders und im

mer wieder müssen sich unsere Teams auf neue Situationen einstellen“, berichtet Oliver Muth. „Einsätze auf höchstem Schwierigkeitsniveau lassen sich nur durch eine sinnvolle Kombination der vorhandenen Kräfte zufriedenstellend lösen. Das einzelne Mensch-Hund Team ist bei solch‘ komplexen Suchlagen schlicht überfordert, Vermisstensuche mit Hilfe von Mantrailern ist immer eine Teamaufgabe.“

Im Kommandofahrzeug des Einsatzleiters laufen alle Drähte zusammen. Über Funk und Handy treffen aktuelle Meldungen der im Sucheinsatz befindlichen Teams ein. Gespannt wird auf dem Monitor des Laptops die aktuelle Position der Teams verfolgt. Gerade als der dritte Hund zum Einsatz aufgebrochen ist, erhält die Einsatzleitung über die Leitstelle eine Sichtungsmeldung.

 Die gesuchte Person 

wurde von einem Kioskbesitzer gesehen und eindeutig identifiziert. Ein Blick in die Karte schafft Gewissheit: die gemeldete Sichtungsstelle wurde vor wenigen Minuten von Team 3 passiert. Bingo, die gewählte Einsatztaktik scheint aufzugehen.

Doch der Einsatz auf den - auch an Sonntagen - sehr belebten Kölner Straßen ist kräftezehrend. Der starke Verkehr auf den großen, teilweise vierspurigen Straßen ist eine Herausforderung für jeden Mantrailer. Besonders den jüngeren Hunden macht der hohe Schwierigkeitsgrad einer City-Suche zu schaffen. Jeder Abzweig und jede Kreuzung wird zu einer echten Herausforderung. Tapfer arbeiten sich die Teams dabei immer weiter in Richtung Innenstadt vor. 

Um die Distanz zum Suchgeschehen zu verringern, beziehen die Einsatzkräfte des ASB gegen Mittag einen neuen Bereitstellungsraum an der Lentstraße. Mittlerweile haben sich die Suchhunde des ASB bis zum Ebertplatz vorgearbeitet. Dort scheint sich zunächst die Spur zu verlieren. Es herrscht Verwirrung. Ist die Versteckperson dort vielleicht in die U-Bahn oder den Bus gestiegen?

Der Einsatzleiter entscheidet den letzten Suchabschnitt, in dem ein Team die Spur bis zum Ebertplatz verfolgte, von einem weiteren Hund überprüfen zu lassen. Ein frisches Team wird zusammengestellt und 150 Meter vor dem Ebertplatz auf die Spur geschickt. Suchhund „Monty“ führt seine Hundeführerin Dorothea Greuvers zunächst ebenfalls bis zum Ebertplatz, überquert diesen zielgerichtet in Richtung Eigelstein und wird dort plötzlich ganz hektisch. Aufgeregt schnuppert er sich an den Tischen der Außengastronomie des Eigelstein entlang, um sich schließlich vor eine im Café sitzende Dame zu setzen. „Anzeige“ ruft die Hundeführererin, während uns die Dame im Café anlächelt und bestätigt, dass sie tatsächlich die verschwundene Person ist.

Nach der Rückmeldung an die Einsatzzentrale ist dort die Freude groß und die ganze Anspannung löst sich. Erst langsam wird allen klar, wie erfolgreich diese Übung war. Fast vier Kilometer weit verlief die Spur durch Köln, mehrere Stunden waren notwendig, um diese Spur zu rekonstruieren. Einsatzleiter Fred Schmahl: „Ich bin mit der Leistung des gesamten Teams mehr als zufrieden. Nur durch ein perfektes Zusammenspiel aller 15 Teammitglieder und dank der guten Nasen der eingesetzten Hunde war dieser Erfolg möglich.“

Ausruhen werden sich die Staffelmitglieder der Mantrailerstaffel des ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V. auf diesem Erfolg aber sicher nicht. „Schon am Dienstag treffen wir uns zur Analyse und Nachbesprechung“, verrät Staffelleiter Oliver Muth. „Meist sind es Kleinigkeiten, die über Erfolg und Misserfolg beim Einsatz der Mantrailer entscheiden. Nicht immer laufen Einsätze - egal, ob bei einer Übung oder im Ernstfall - so erfolgreich ab“. Zumindest an diesem Sonntag konnten die Spürnasen des ASB aber voll überzeugen.

 

Einsatz in Meckenheim-Merl

ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V. Mantrailer

Am Freitag den 03.12. erhielt unsere Staffel gegen 15:00 Uhr eine Alarmierung. In einem Pflegeheim in Meckenheim-Merl wurde ein dementer älterer Herr vermisst. Nur 45 Minuten später traf bereits das erste Team unserer Staffel am Einsatzort ein, die weiteren Teams folgten in kurzen Abständen. Da es in unmittelbarer Nähe des Ortes an dem die Person zuletzt gesehen wurde auch größere Grün- und Waldflächen gibt, wurden von uns routinemäßig die Flächensuchteams alarmiert. Diese standen ebenfalls nach kurzer Zeit einsatzfähig bereit. Noch in der Orientierungsphase erreichte uns am Einsatzort über Funk die Meldung, dass eine Person auf die die Beschreibung passen könnte, aufgegriffen wurde. Bereits wenige Minuten später hatten wir dann Gewissheit: Es war der verschwundene Rentner. Die zu Verfügung stehenden Suchteams, 3 Mantrailer und 5 Flächenteams, machten sich gegen 16:30 Uhr erleichtert auf den Heimweg. In der Nachanalyse des Einsatzes stellten wir fest, dass der Rentner in den 4 Stunden seit seinem Verschwinden, zu Fuß eine Strecke von rund 3 Kilometern zurückgelegt hatte. (OM.)

 

Mantrailer des ASB im Einsatz erfolgreich

 

Schlechte Schulleistungen und Unstimmigkeiten mit seinen Eltern brachten einen 13-jährigen Jungen aus Wiehl dazu, in der Nacht von Sonntag auf Montag (28.11.-29.11.) seine "sieben Sachen" zu packen. Die Mutter des Jungen konnte ihm gerade noch seinen Koffer abnehmen, die Flucht des Sohnes jedoch nicht verhindern. Die besorgten Eltern verständigten daraufhin die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen um kurz nach Mitternacht die Suche nach dem Kind aufnahm. Dabei waren es vor allem die herrschenden Minusgrade, die hier schnelles Handeln notwendig machten.

Unterstützung erhielten die Beamten in Form von vier Pfoten und einer außergewöhnlich guten Nase - einem so genannten Mantrailer. Der speziell für die Suche nach Personen geschulte Spürhund wurde angefordert und vom Arbeitersamariterbund zur Verfügung gestellt. Der Vierbeiner hielt sich dann auch nicht lange mit umfangreichen Suchmaßnahmen auf, sondern führte die Beamten unvermittelt an ein ca. 150 m entfernt stehendes Trafohäuschen, hinter welchem sich der Junge versteckt hatte. Somit konnte er zwar durchgefroren, aber wohlbehalten wieder in die Obhut der Eltern übergeben werden. Und auch die ursprünglichen Probleme werden sich sicher lösen lassen.

Textquelle: Presseportal der Polizei 29.11.2010

Update: In Wiehl kam ein Team des RV Erft/Düren zum Einsatz. Vielen Dank an den den Kollegen für diese Information die wir ergänzend dem Pressebericht hinzufügen. Foto: Das erfolgreiche Team Stefan mit Donna vom ASB Erft-Düren


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1. ASB Mantrailerprüfung beim ASB Bonn

Nach einer erfolgreichen Probeprüfung im Frühjahr 2010, organisierte unsere Staffel eine ASB Prüfung nach der, Anfang dieses Jahres verabschiedeten und lang gereiften, ASB Prüfungsordnung für Mantrailer. Dieser Herausforderung stellten sich 4 Teams aus verschiedenen ASB Regionalverbänden. Abgenommen wurde die Prüfung von den beiden Prüferinnen Daniela Neika und Iris Pöpperl.

Bereits am Freitagabend gab es einiges zu tun. Prüfungsleitung und Prüfer liefen gemeinsam die für die Prüflinge geplanten Trails ab. Richtig los ging es dann am Samstagmorgen. Bereits um kurz vor 8:00 Uhr trafen sich Prüfer, Organisatoren und Versteckpersonen. Als erstes wurden die Geruchsträger an die VP’s verteilt, die laut PO mindestens 1 Stunde am Körper getragen werden mussten. Aus diesem Grund konnten erst gegen 9:00 Uhr mit dem Legen der Trails begonnen werden. In der Zeit in der die Trails altern mussten, die PO schreibt uns hier 3 Stunden vor, absolvierten die mittlerweile in Troisdorf eingetroffenen Prüflinge die Fachfragenprüfung und die Unterordnung. In diesem Teil der Prüfung glänzten alle Prüflinge und so konnte gegen 12:00 Uhr endlich das erste Team an den praktischen Teil der Prüfung gehen.

In ausgeloster Reigenfolge galt es jeweils einen Negativansatz zu erkennen und einen Positivtrail zu laufen. Bis zum ersten Jubel gingen dann aber einige Stunden ins Land, da die ersten drei Teams alle einen sehr schönen Negativansatz zeigten, den im Anschluss zu laufenden Positivtrail jedoch nicht erfolgreich beenden konnten. Erst das an vierter Stelle gestartete Team, Daniel Ernst mit Schröder vom ASB Bielefeld, konnte als einziges an diesem Tag, sowohl den Negativansatz als auch den über 1000 Meter langen Positivtrail meistern. Somit verfügt der ASB in NRW über seinen ersten geprüften Mantrailer, der ab sofort auch für Realeinsätze von den Leitstellen angefordert werden kann.

Durch die Brille des Organisators betrachtet war diese Prüfung eine echte Herausforderung für unserer Staffel. Die Bestätigung für diesen Termin erhielten wir erst 10 Tage vor Beginn der Prüfung, nachdem wir uns, wegen der fehlenden Prüfer, intern bereits auf eine Verschiebung um 4 Wochen geeinigt hatten. Die Zusage kam, kurz nachdem sich die Hälfte unserer Staffel zum DRV Lehrgang im Westerwald angemeldet hatte. Unterstützung erhielten wir kurzfristig durch die Mannschaft der RHS Siegtal e.V., die uns mit Rat und Tat an diesem Wochenende zur Seite stand und der dafür unser Dank gebührt. Insgesamt bemühten sich rund 16 Menschen um einen reibungslosen Ablauf der ASB Mantrailer Prüfung.

Besonders bedanken möchte ich mich auch noch einmal bei den beiden Prüferinnen, Iris Pöppperl und Daniela Neika, die mit großer Routine, fachlicher Kompetenz und dem richtigen Augenmaß die Prüflinge unter die Lupe genommen haben. (OM)

 

DRV Workshop - Thema "Ablenkungen"

Weitere Bilder von DRV Workshop

Am letzten Wochenende zog es einen Teil der Mitglieder unserer Rettungshundestaffel zu einem DRV Workshop in den Westerwald. Organisiert von den Manic Trailern ging es drei Tage lang um das Schwerpunktthema Ablenkungen beim Trailen.   DRV Seminar „Ablenkungen“ vom 15.10. bis 17.10.2010 in Hellenhahn-Schellenberg Am Freitag dem 15.10. trafen sich ca. 30 DRV - Mantrailer aus dem gesamten Bundesgebiet bei dem Seminar „Ablenkungen“ in Hellenhahn-Schellenberg.

Ausgerichtet wurde das Seminar von den Manic-Trailern. Als Ausbilder (Gruppenleiter) vor Ort waren Martina Lipowski (Bayerwald), Eda Lutter (Bayrisches Jura), Julia Hill (Manic`s), und Reiner Enke (Manic`s). Nach einer Stärkung mit einer deftigen Gulaschsuppe und nach der Gruppeneinteilung ging es in die einzelnen Trailgebiete. Bei Ankunft in den Trailgebieten wurde der Ausbildungsstand der Hunde bzw. Hundeführer abgefragt und die ersten Trails ausgelegt. Während der Arbeit mit den Hunden wurden diverse Ablenkungen eingebaut, wie zum  Beispiel:   Menschenmauern die sich in den Weg stellen Hunde die hinter dem Suchteam herlaufen Hunde die den Trail kreuzen Leckerchen verteilt auf dem Trail Abdrängen der Hunde im Abgang Ansprechen des Hundeführers beim Start mit dem Hund Fußballspielende oder Seilspringende Personen auf dem Trail Provozierende bzw. pöbelnde Menschen die direkt auf das Suchteam zugehen Trailen im Tierpark usw.  

Am Samstag (bei ganztägigem Regen) ging es dann wieder in die Trailgebiete und es wurde den ganzen Tag mit den Hunden gearbeitet. Wieder wurden sehr viele „Ablenkungen“ in die Trails eingebaut. Interessant war, am Abend, der rege Austausch der einzelnen Gruppen und die vielen Fachgespräche. Am Sonntagmorgen wurde bei  Trails von Eda und Martina, eindrucksvoll, die Helferarbeit (Einsatzmäßig) demonstriert. Anschließend haben alle Gruppen im gleichen Gebiet trainiert, wobei sich die Trails der Gruppen gekreuzt haben. Diese Ablenkung brachte so manches Team mächtig in Bedrängnis, da dies eine sehr Ungewöhnliche Situation ist. Nachdem alle Teams noch einen Durchgang absolviert haben, ging es in eine Pizzeria zum Abschlussgespräch und anschließend war die Heimreise angesagt.

Für die Rettungshundestaffel des ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel waren bei dem Seminar: Jutta Jouaux, Babsi Oebel, Doro Bremer, Uli Bremer, Kyra Spenner, Nicole Berghaus, Raymond Rooy, Dagmar Schmahl und Fred Schmahl. An dieser Stelle ein großer Dank an die Manic`s für die Ausrichtung der Veranstaltung und an alle Ausbilder die jeder Zeit ein offenes Ohr für jeden Teilnehmer hatten und sehr kompetent alle Fragen beantworten konnten. (FS)

 

DRV Vorprüfung im Westerwald

 

Am 18.09.2010 waren wir mit drei Mantrailern des ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V. zu Gast im Westerwald bei der DRV Rettungshundestaffel der Manic-Trailer, um an der Vorprüfung für Mantrailer des DRV teilzunehmen.

Die Teams hatten sich gut vorbereitet, alle notwendigen Vorqualifizierungen absolviert und bei internen Test gezeigt, dass sie mühelos im Stand sind diese Aufgabe zu meistern. Unter dem Druck der Prüfung patzten jedoch zwei der angetretenen Teilnehmer. Lediglich Dagmar mit Fly war an diesem Tag in der Lage die gestellte Aufgabe zu lösen. Wir gratulieren den beiden ganz herzlich und freuen uns, dass ein weiteres Team aus unserer Staffel diese Hürde genommen hat. Noch einmal herzlichen Glückwunsch an Dagmar und ihre Fly.

 

Ein Lauf mit viel Teamgeist

 

 

Am letzten Donnerstag war es wieder soweit; in der Rheinaue startete der alljährliche Bonner Firmenlauf. Die 5, 7 km lange Strecke verlief durch die Rheinaue, abwechslungsreich über die kleinen Brücken, die über die Rheinauen-Teiche führen, mit kleinen Anstiegen und kurzen Blicken auf den Rhein und das Siebengebirge. Für den ASB starteten 63 Läufer, darunter Kyra, Jutta und ich, wir waren zum ersten Mal dabei.


Wir trafen uns am ASB-Zelt und bekamen gegen 17 Uhr unser Trikot samt Startnummer und vom Veranstalter einen Beutel. So nach und nach trudelten die anderen Läufer, auch die der anderen Firmen, ein. Ein jeder Läufer kleidete sich mit seinem in Firmenfarben gestalteten T-Shirt. Gemeinsam machte man sich dann mit viel Animation über Lautsprecher warm und ging grüppchenweise, fast wie nach Farben sortiert, zum Start. Nachdem die Sprinter sich im vorderen und die Nordic-Walker im hinteren Bereich positioniert hatten, ging es dann um 18:30 Uhr los. Nach einigen Minuten konnten dann so nach und nach alle loslaufen. Wir liefen die ganze Zeit zusammen, Jutta informierte uns in gewohnter Form über ihren Pedometer-Anzeiger am Handgelenk über den Kilometerstand. Auf der Strecke war eine sehr vergnügliche Stimmung, die allzu Ehrgeizigen Läufer wurden vorbei gelassen, die anderen plauderten miteinander und dann ging‘s eigentlich ganz schnell vorbei. Kurz vor dem Ziel nahm das Thema „Teamgeist“ eine besondere Form an, alle ASB-Läufer hatten verabredet, aufeinander zu achten und kurz vor dem Ziel aufeinander zu warten, damit man gemeinsam als Gruppe den Zieleinlauf genießen konnte. Trotz just im Moment des aufeinander Wartens begann es zu regnen, trotzdem harrten wir auf den letzten Läufer aus und liefen dann gemeinsam ins Ziel. Der so ausgedrückte Teamgeist war richtig zu spüren-eine schöne Geste!!

Es war eine sehr schöne Veranstaltung, an der es sich lohnt, nächstes Jahr wieder mitzuwirken, ob als Läufer oder als Zuschauer…

Verfasserin: Henrike

 

DRV Mantrailing Seminar in Waldmünchen

Am Wochenende vom 10.09.2010 bis zum 12.09.2010 fand im Bayrischen Wald ein Mantrailing Seminar des DRV statt. Organisiert wurde das Seminar durch Martina Lipowski von der Rettungshundestaffel Bayerwald. 6 Teams und 1 Einsatzhelfer des ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel eV. durften an diesem Seminar teilnehmen. Am Freitag dem 10.09. begann das Seminar, nach einem gemeinsamen Abendessen, mit dem Theorieteil Einsatzorganisation. Referent war Walter Kinnach. 1. Vorsitzender im DRV und Mitglied der Retttungshundestaffel Bayerwald.

Einsatzorganisation beinhaltet:

  • Die polizeiliche Bearbeitung von Vermisstenfällen in Deutschland
  • Wann gilt eine Person für die Polizei als vermisst
  • Die Aufgabe der örtlichen Polizeidienststelle
  • Die Aufgabe des Bundeskriminalamts (Interpol Wiesbaden)
  • Wie viele Personen werden in Deutschland vermisst?
  • Vermisste Kinder- Suche nach Angehörigen oder Bekannten

Die Standard-Einsatz-Regeln (SER) für die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Rettungsorganisationen bei der Suche nach vermissten Personen, darin zB. enthalten der Einsatzablauf: Vor einer Alarmierung, über Erstalarmierung , Informationssuche, festlegen der Gefahren und der Suchmöglichkeiten,  erste Entscheidung,  erste Suche im häuslichen Bereich und im persönlichen Umfeld. Beteiligte Organisationen,  Suchbereiche,  Einsatzleitung,  Eigensicherung, Versorgung und Personalrotation,  Feuerwehr,  Polizeihubschrauber,  Rettungshundestaffeln, Notfallseelsorge, Krisenintervention, Tauchergruppen,  Akkus, Kommunikation, Kartenmaterial, GPS, Spezialausrüstung bis hin zur Handyortung. Nach diesem sehr Umfangreichen Thema ging es geschafft in die Unterkunft , ein wunderschön gelegener Ferienpark in Waldmünchen.

Am Samstagmorgen dem 11.09., nach einem reichhaltigem Frühstück, wurde in 3 Gruppen (2 Siebener und eine Sechser) in Waldmünchen und Umgebung unter Aufsicht der 3 DRV Ausbilder mit den Hunden gearbeitet. Alle Ausbilder und die anderen Gruppenmitglieder verschiedener Staffeln tauschten sich dabei, untereinander aus. Am Abend gab es nach dem Abendessen noch eine Einweisung in die Unfallverhütungsvorschriften (UVV). Auch dieser Theorieteil wurde durch Walter Kinnach abgehalten.


Sonntagmorgen wurde bis Mittag wieder in den Gruppen gearbeitet, im Anschluss führten die jeweiligen Ausbilder noch ein Abschlussgespräch mit ihren Teilnehmern. Nach dem wohlverdienten Mittagessen wurden alle Teilnehmer auf den Heimweg geschickt.

Da alle Teams des ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V. durchweg eine sehr positive Bewertung erhalten halben, fuhren die Mitglieder unserer Staffel zwar erschöpft, aber zufrieden und glücklich Richtung Heimat. Alle Teams bedanken sich bei den DRV Ausbildern und den Veranstaltern für ein gelungenes Wochenende.

Die Teilnehmer unserer Staffel: Fred Schmahl, Dagmar Schmahl, Marion Tegetmeier, Henrike Baumgarten, Nicole Berghoff, Raimond Rooy und der, dessen Name nicht genannt werden darf.

Verfasser: Fred Schmahl


 

ASB Mantrailer bei der JFW Windeck

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Einladung der Feuerwehrzüge aus Windeck, zog es die Rettungshundestaffel des ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V. mit ihren Mantrailern ins Bergische Land. Zu unserem Besuch bei der Jugendfeuerwehr hatten sich rund 50 Kinder angekündigt, die bei unserer Ankunft in Herchen auch bereits gespannt auf uns und unsere Hunde warteten. Nach Alter sortiert, wurde die Gruppe für den Theorieteil unserer Staffelpräsentation halbiert. So konnten wir die Kinder altersgerecht über die Rettungshundearbeit beim ASB informieren. Fred Schmahl übernahm die Präsentation bei den „Kleinen“, für die älteren Jugendlichen wurde die Theorie von Oliver Muth abgehalten.

Höhepunkt waren aber die Trails, bei denen sich die Kinder für die Hunde verstecken durften. Während die Teams aus Hundeführer und Hund sich auf die Suche machten, folgte ihnen stets eine Schar neugieriger Kinder. Von allen Seiten gab es großes Lob für die tolle Leistung der Hunde und die professionelle Arbeit unserer Teams.

Zum Abschluss des Tages gab es dann noch im Gerätehaus ein gemütliches Beisammensein mit Leckereien vom Schwenkgrill. Hier konnten wir der Versuchung nicht wiederstehen und einen Trail in dieser Gruppe enden zu lassen. Die Hunde mussten dabei nicht nur den Weg bis ins Gerätehaus verfolgen, sondern dort angekommen den verlockenden Düften vom Grillgut wiederstehen, in der Menge die gesuchte Person lokalisieren und durch Vorsitz identifizieren, was allen Hunden erstaunlicherweise auch ohne Probleme gelang.

Mit dem Termin in Herchen geht für uns für eine ganze Serie von Besuchen bei den Jugendfeuerwehren zu Ende. In den vergangenen 12 Monaten waren wir mit unseren Mantrailern zu Gast in Troisdorf, Lohmar, Scheiderhöhe, Königswinter, Bornheim, Hersel und in Windeck. Überall trafen wir auf interessierte und begeisterte Kinder und Jugendliche, aber gestandene Einsatzleute staunten über die Möglichkeiten, die ihnen das Einsatzmittel Mantrailer bei der Suche nach vermissten Personen bieten kann.

IMPRESSIONEN VOM BESUCH IN WINDECK

              

 

Eignet sich mein Hund zum Rettungshund?

RHET1 RHET2 RHET3

 

Dieser Fragestellung unterwarfen sich an diesem Samstag gleich 11 Teams. Beim sogenannten Rettungshundeeignungstest mussten die Hunde zeigen ob sie die notwendige Gelassenheit und Grundfertigkeiten mitbringen, um eine Ausbildung zum Rettungshund zu beginnen.

Außer den Teams der Mantrailerstaffel des ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V. waren auch drei Teams der Rettungshundestaffel Mantrailer Siegtal e.V. am Start. Unter den aufmerksamen Augen der beiden zertifizierten Bewerterinnen, Dagmar Schmahl und Stefanie Nowarra, absolvierten die Hunde eine ganze Reihe von unterschiedlichen Tests mit großem Erfolg. Allen angetretenen Teams konnten die Bewerter am Ende des Testtages die Eigung zum Rettungshund bescheinigen. Wir gratulieren den folgenden Teams zum geglückten Start in die Rettungshundekarriere:

  • Doro Bremer mit Coco
  • Kyra Spennr mit Numa
  • Babsi Oebel mit Ronja
  • Fred Schmahl mit Nero
  • Dagmar Stieler mit Anna
  • Der, dessen Name nicht genannt werden darf mit E.
  • Nicole Berghaus mit Knut
  • Henrike Baumgarten mit Emmi
  • Jutta Held mit Luna
  • Danny Haeghebaertt mit Yolanda
  • Danny Haeghebaertt mit Xandra

Ein ganz besonderer Dank geht dabei an die vielen Helfer und Figuraten, ohne die dieser Testtag nicht möglich gewesen wäre.

WEITERE FOTOS VOM RHET GIBT ES HIER

 
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