Rettungshundetreffen im Rhein-Sieg-Kreis
Der Einladung des ASB Bonn/Rhein-Sieg zum „1. ASB Mantrailertag 2009“ folgten insgesamt 25 Rettungshundeteams aus Nah und Fern. Am Sonntag den 5. April trafen sich die Rettungshundeführer und ihre Vierbeiner bei bestem Wetter zum gemeinsamen Training und zum Erfahrungsaustausch. „Gerade im Mantrailing, einer sehr modernen und komplexen Rettungshundesparte, ist ein Austausch auf fachlicher Ebene notwendig und für alle Teilnehmer sehr gewinnbringend“, erläutert die ASB Ausbilderin Stefanie Nowarra. „Dafür nehmen wir die organisatorischen Mühen gerne in Kauf.“
Schon deutlich vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung trafen die ersten Mantrailer am festgelegten Sammelpunkt ein, so blieb noch Zeit den Hunden vor der Arbeit etwas Auslauf zu gönnen. Angereist waren nicht nur Teams verschiedener ASB Staffeln (ASB Erft, ASB Darmstadt, ASB Mittelhessen), auch Mantrailer anderer Organisationen und Verbände waren vertreten. Die weiteste Anreise hatte eine Mantrailerin aus Braunschweig.
Nach der kurzen offiziellen Begrüßung durch den Staffelleiter Oliver Muth, wurden die Suchteams in Gruppen mit je 5 Teilnehmern aufgeteilt. Für die Leitung der einzelnen Gruppen konnte der ASB Bonn/Rhein-Sieg bereits im Vorfeld des Trailtages erfahrene Mantrailer-Ausbilder verschiedener Hilfsorganisationen gewinnen. Den Gruppen standen für diesen Tag insgesamt 8 Suchgebiete mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Suchschwerpunkten zur Verfügung. Während einige Gebiete in kleineren Ortschaften oder am ruhigen Stadtrand lagen, waren es vor allem die City-Gebiete In Siegburg, Hennef und Sankt Augustin die den Suchteams einen hohen Schwierigkeitsgrad boten. Dort waren die Gruppenleiter auch besonders gefordert die Suchübungen an den jeweiligen Kenntnisstand der Hunde anzupassen.
Die hohe Anzahl an Teams die der Einladung des ASB Bonn/Rhein-Sieg folgten, lag nicht zuletzt auch daran, dass ganz bewusst Mantrailer mit den verschiedensten Ausbildungsständen angesprochen und eingeladen wurden. Dazu Staffelleiter Oliver Muth: „Wenn in dieser Suchdisziplin einsatzerfahrene Mantrailer gemeinsam mit Anfängern trainieren, kann dies für beide Seiten durchaus von Vorteil sein. Sogar „alte Hasen“ nehmen oft interessante Eindrücke von den Nachwuchsteams mit nach Hause. Besonders die am Rande geführten Fachgespräche und Diskussionen fördern oft den ein oder anderen neuen Aspekt zu Tage.“
Zum Abschluss der Veranstaltung lobten alle Teilnehmer die sehr gute Organisation für die sich die ganze ASB Rettungshundestaffel mächtig ins Zeug gelegt hat. In seiner Schlussrede stellte Staffelleiter Oliver Muth dann auch eine Wiederholung, in dieser oder ähnlicher Form, in Aussicht. „Schließlich sehen wir uns als die einzige reine Mantrailerstaffel im ASB in der Verpflichtung, das in über 3 Jahren gesammelte und erarbeitet Wissen auch zu transportieren.
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